Abbildung: Wappen
Foto: Oldenburger Schloß

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200 Jahre Oldenburger Schützen

Ein kurzer Abriss der Geschichte unseres Schützenvereines:

Die älteste nachgewiesene geschichtliche Erwähnung der Oldenburger Schützen liegt in einem Antrag auf Genehmigung eines Schießstandes auf der Wunderburg vom 22.März 1816.

Am 19. April 1816 gab sich der Verein mit "HÖCHST GNÄDIGER GENEHMIGUNG" seine Gesetze. Alleinige Zwecke waren das Scheibenschießen sowie Pflege "aller übrigen gemeinschaftlichen Bedürfnisse".

Für das Jahr 1827 wurden 27 Mitglieder geführt.

Im Jahr 1833 wird die Satzung revidiert und die Gesellschaft erhält den Namen "Oldenburger Schützenverein".

1835 wurde der Verein in ein Bürgerschützen-Korps umgewandelt, dem 1848 175 Mitglieder und 11 Musiker angehörten.

1935, exakt 100 Jahre nach Gründung sollte auf Drängen der Behörden die Verschmelzung der Schützenvereine Eversten, Osternburg und Oldenburg erfolgen. Die Gremien dieser Vereine beschlossen die Einführung des Namens "OLDENBURGER SCHÜTZEN von 1816". Als Eversten sich ein Jahr später zurückzog, behielt der alte Oldenburger Schützenverein diesen Namen bei und führt ihn als Nachfolger der Vereine ab 1816 fort.

Nach 1945 ruhte zunächst jede Betätigung, die mit dem Schießsport zu tun hatte. Als diese Zeit endete, war an eine Wiederbelebung alter Ziele, die im halbmilitärischen Bereich gelegen hatten, nicht mehr zu denken. Die auch früher immer vorhandene sportliche Komponente des Scheibenschießens trat in den Vordergrund und wurde zum beherrschenden und alleinigen Vereinszweck, zusammen mit der Geselligkeitspflege.

In den 70er Jahren wurde uns bewusst, dass nur der Verzicht auf alle äußeren Relikte der früheren Bürgerschützen-Mentalität den Weg ebnen konnte für ein neues Schützenverein-Verständnis, das sich an den demokratischen Werten von heute orientiert.

Die Sportplakette des Bundespräsidenten erhielt der Verein verliehen als Auszeichnung für die in langjährigem Wirken erworbenen besonderen Verdienste um die Pflege und Entwicklung des Sports am 29.Juli 1985 durch den Bundespräsidenten Richard von Weizäcker.

Die Entwicklung unseres Vereines, die sportlichen Erfolge und die Verzahnung mit anderen gesellschaftlichen Gruppierungen hat unseren Entschluss nicht nur gerechtfertigt, sondern belohnt.

Textauszug aus der Festschrift zum 175 Jährigen Jubiläum von H. Filz

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